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Gedanken über ...
Amoklauf von Schülern und Gewaltspiele
Jüngste Ereignisse entfachen nun erneut die Diskussionen über Gewalt an Schulen, extrem gewalttätige Videospiele und die große Schuldfrage, sowie nach dem warum.
Zunächst glaube ich, daß niemand wirklich Schuld hat, denn jeder tut das, von dem er meint es sei das Richtige, entweder für das Allgemeinwohl, für ihn Selbst oder zu einem anderen Nutzen. Die meisten Entscheidungen fallen jedoch zugunsten des Eigennutzes aus. Eine Schuldfrage gibt es in sofern nicht, da jeder für das was er tut selbst verantwortlich ist. Ergo müssen die Ursachen oder das Warum woanders gesucht werden. Und dabei stellt sich bei klarer Betrachtung schnell heraus, das es die Gesellschaft selbst ist, die das hervorbringt, was sie hervorbringt. Wen will man also als Schuldigen anprangern?
Wir alle sind nicht schuldig, aber mitverantwortlich!
Das was wir unseren Kindern vorleben, so wie wir uns verhalten in der Öffentlichkeit, im Arbeitsbereich oder sonstwo – (fast) immer schaut einer zu und lernt oder macht es nach, weil er sich daran orientiert. Das heißt im Klartext, jeder einzelne von uns...
Was bringen nun Bestrafungen und Verbote?
Wenig bis gar nichts! Zwar mögen sich nun wieder die Politiker reihenweise vors Mikrofon stellen und sagen etwa: Wir müssen ein Verbot für Gewaltspiele schaffen!
Doch das ist ziemlich dummes Zeugs, was da gefordert wird. Als ob solch Verbote Amokläufe verhindern könnten. Es gab auch schon Amokläufe von Schülern als es noch keine Videospiele gab. Es gab Vergewaltigungen und Kindesmißbrauch bevor es Fernseher und Internet gab.
Ergo wirkt ein Verbot von Hause aus schon nicht, doch wer denkt...
Die Hoffnung
Der einzig wirklich wirksame Ansatz ist der Wandel im Geiste. Wandel durch Einsicht ist immer möglich, für jeden! Es muß also etwas angestrebt werden, was von dauerhaftem Bestand ist und letztlich zur Heilung führen wird – der kollektive geistige Wandel.
Dem Menschen müssen geistige Alternativen nahe gebracht werden, mittels derer er...
Es gibt viele Wege, um einen Wandel einzuleiten
Wie heißt es so schön: Sei Du die Veränderung, die du sehen willst.
Hast du genug von gewalttätigen Bildern?
Dann schau nicht mehr hin. Ignoriere die Nachrichten und Printmedien. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit und je weniger Aufmerksamkeit die Greul-Nachrichten bekommen, desto eher die Wahrscheinlichkeit, das sie immer seltener gesendet oder berichtet werden, da sich kaum noch jemand dafür interessiert – es niemand mehr sehen oder hören will.
Regst du dich über die heftigen Reaktionen anderer auf?
Dann bleibe...
Willst du Frieden im Lande, in der Stadt, auf der Straße?
Dann sorge für Frieden im eigenen Heim. Der Unfrieden zu Hause wird schnell...
Willst du das es weniger Gewaltbereitschaft gibt?
Dann werde zum Beispiel Vegetarier und mach den Anfang...
Willst du das wirklich etwas geschieht, sich wirklich etwas verändert?
Dann steh auf und tu etwas, egal ob...
weiterlesen - nur als Buch verfügbar
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der Traveller
November 2006

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