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Bewusster leben...
eine bewußtere Lebensweise
Eine bewußtere Lebensweise kommt der Einheit von Körper-Geist und Seele zu Gute.
Sich für eine bewußtere Lebensweise zu entscheiden, heißt auch, sich für ein spirituell orientiertes Leben zu entscheiden. Anfangs wird man vielleicht mehr aus dem Wissen heraus handeln und leben, aber mit der Zeit dringt diese Lebensweise auch mehr und mehr ins Bewußtsein und dann leben wir es wirklich - ein bewußteres Leben.
Manches von dem, was im Anschluß folgt mag dir vielleicht fremd oder halt noch unbekannt erscheinen, wenn es um Energien und Schwingungen geht zum Beispiel. Doch laß dich davon nicht abschrecken, versuche vielmehr selbst den Dingen auf den Grund zu gehen und wandle deine mögliche Skepsis in Neugier, in Wissensdurst um. Dann wird dir sicherlich, wie mir, vieles bewußter werden und Klarheit stellt sich ein. Es ist eine Entscheidung die dein Leben nachhaltig positiv verändern kann, wenn DU es willst, es wirklich willst. Doch das entscheidet jeder für sich selber, nicht wahr.
Gönne deiner Seele immer wieder Ruhe und Entspannung, denn sie kommt aus der Quelle allen Seins, dort wo Friede und Liebe zuhause sind. Höre ruhige Musik, gehe in der Natur spazieren, verweile an einem See und komme einfach zur Ruhe, entspanne dich, denn du bist nicht geschaffen, um ständig Anforderungen zu erfüllen oder Leistungen zu erbringen.
Bewege dich in Maßen, denn du bist keine Hochleistungsmaschine. Dein Körper mag zwar zu Höchstleistungen fähig sein, doch auf Dauer ruinierst du ihn nur. Kein Lebewesen ist ständig in Aktion, jedes Lebewesen braucht auch seine Auszeit, beobachte die Tiere und du wirst erkennen, dass sie die Erfinder der neuzeitlichen Relaxation sein könten.
Halte deinen Geist aktiv, lass ihn nicht verkümmern, denn er braucht es aktiv zu sein, neue synaptische Verbindungen zu schaffen, um somit immer mehr Bewusstheit zu erlangen und immer umfangreicher, sowie integraler denken zu können.
Dankbarkeit ist ein wichtiger Schlüssel für ein gutes Lebensgefühl. Sei dankbar für alles, was dich umgibt, für deine Nahrung, deine Kleidung, der Natur, dem Wind, die Wärme der Sonne auf deiner Haut. Sei dankbar für deine Mitmenschen, die dir täglich die Möglichkeit geben zu wachsen und zu reifen. Sei dankbar für deine Gesundheit und hast du eine Krankheit überwunden, so sei dankbar für die Heilung, denn nichts geschieht selbstverständlich, auch wenn manches so erscheinen mag. Übe dich in Dankbarkeit und du wirst noch mehr entdecken, wofür du alles dankbar sein kannst, denn es ist so ein schönes Gefühl, dankbar zu sein. Es erfüllt dich mit Freude und dein Herz tanzt mit.
Bei der Kleidung achte auf Naturstoffe, die deine Haut darunter atmen lassen. Vermeide synthetische Kleidung, die keine Luft durchlassen und die Haut reizen. Achte auch auf luftige Kleidung und zwänge dich nicht in enge Sachen hinein, es mag zwar sexy aussehen, doch dein Körper leidet darunter.
Laufe immer wieder mal Barfuss, über Wiesen und an Ufern oder Stränden, das ist die beste und natürlichste Fußmassage, die du dir geben kannst.
Vermeide zuviel Metallschmuck an Finger, Hals, Gesicht und Armen. Metall leitet nicht nur, es zieht auch Energien/Schwingungen förmlich an und überträgt sie auf diesem Wege in deinen Körper, wodurch deine Körper eigene Harmonie gestört werden kann.
Benutze Naturkosmetika und verzichte auf chemische Produkte, die noch dazu oft Tierversuchen unterliegen, was ihnen eine negative Energie verleiht. Du schmierst dir quasi die Qualen und das Leid ins Gesicht und dann wunderst du dich, warum die Creme nicht wirkt und du stattdessen älter aussiehst, wie du wirklich bist. So gibt es z.B. Naturseifen, die sehr angenehm und natürlich duften, besser als jede chemische Seife. Haarshampoos sollten so wenig wie möglich Tenside enthalten, denn viel Schaum heißt nicht gleich viel Reinigung - das Fett an den Haaren ist ein natürlicher Schutz und kein “kosmetischer Störfaktor”. Zudem kommt es der Umwelt zu Gute, da die Wasserbelastung rapide abnimmt und zusätzlich werden keine Produkte gekauft, die an Tieren getestet wurden. Denn das Leben soll doch schön sein, dann aber bitte für ALLE!
Zum Kochen ist immer noch offenes Feuer (Gasherd) am besten, denn das ist noch am natürlichsten, entgegen den E-Herden oder den modernen Herden, die mit Magnetwellen Hitze erzeugen. Ganz abzuraten sind Mikrowellenherde, da diese der Körpereigenen Schwingung entgegenwirken.
Die Wohnung ausmisten! Alles, was du nicht unbedingt brauchst zum täglichen Leben, kann entsorgt werden. Es nimmt dir nur die Energien, es nimmt dir Platz und ist letztlich nur unnötiger Ballast, um den du dich kümmern musst und der dir dadurch wiederum Zeit abverlangt. Halte nicht an Dingen fest, die du nur aus sentimentalen Gründen mit dir schleppst. Das Leben findet im Hier und Jetzt statt und nicht in der Vergangenheit - richte deinen Blick nach vorn und so wenig wie möglich zurück.
Halte deine Wohnung sauber, vor allem die Ecken - bedenke, dass alles in der Wohnung auch einen Teil von dir selbst darstellt. Die Wohnung ist ein Spiegel deines inneren Zustands - sie prägt die Wohnung und die Wohnung prägt dich! Entschärfe alle spitzen Kanten oder bedrohlich wirkende Ecken und Gegenstände, diese senden eine negative Energie aus, so wie spitze Pfeile. Mach dir bewusst, dass alles eine eigene Energie, eine eigene Schwingung hat, die in irgendeiner Form auf Dich einwirkt, ob es dir nun bewusst ist oder nicht. Schau dir die Gegenstände an, von denen du umgeben bist und frage dich: Was macht das mit mir? Welchen Nutzen, Sinn oder Zweck hat es? Was fühle ich?
Ernähre dich überwiegend pflanzlich, bis du schließlich irgendwann aus Überzeugung und durch Erkenntnis gänzlich auf Fleisch verzichtest. Vermeide denaturierte Lebensmittel, insbesondere chemische Zusätze, wie Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Backtriebmittel etc.. Iß stattdessen mehr Salate, Gemüse und Obst, sowie generell mehr Rohkost. Vermeide eines der größten Gifte für den Körper und deines Wohlbefindens überhaupt - den raffinierten und den versteckten Zucker - nimm stattdessen Rohrzucker oder Fruchtzucker.
Trinke Wasser, Tee und ungesüßte Säfte, aber kein unnatürliches Industriegepansche. Iß möglichst bevor du Hunger verspürst und ebenso trink bevor Durst entsteht, denn Hunger und Durst sind bereits Alarmsignale des Körpers!
Vermeide zu heißes oder kaltes Essen und Trinken, der Körper verbraucht zuviel Energie, um diese heißen und kalten Dinge auf Körpertemperatur zu bringen. Als Folge davon steigt der Energiebedarf und es wird mehr gegessen und getrunken, als notwendig. Bedenke, dass gerade an warmen Tagen Kaltes nur dem Geschmack, respektive dem Kälteempfinden im Hals dient, nicht aber dem Körper. Oder warum wohl wird in sehr heißen Gegenden (Afrika, Wüsten, Äquatorialzonen) soviel Tee getrunken, bestimmt nicht, weil die Coke zu teuer ist, sondern weil die Gesundheit so wertvoll ist.
Ruhe Ruhe Ruhe ... gönne dir immer wieder Ruhepausen, entspanne dich, nichts läuft dir davon, außer deiner Lebensenergie. Achte auf deine Gesundheit, doch sorge dich nicht, denn die Energie folgt der Aufmerksamkeit, immer. Genieße jede deiner Mahlzeiten und iss diese in Ruhe und in entspannter Atmosphäre. Achte darauf, was während des Essens um dich herum geschieht, denn all dies verdaust du mit. Also besser keine Nachrichten im TV sehen, oder unangenehme Gespräche führen. Am besten man schweigt ganz und widmet sich nur dem Essen! Trinke nicht während des Essens, es verdünnt nur die Magensäfte und verzögert den Verdauungsprozess, beobachte mal die Tiere! Kein Tier trinkt während der Nahrungsaufnahme! Am besten kannst du es bei Hunden und Katzen sehen, sie trinken immer erst danach! Warte mit Café und Nikotin mindestens 20 Minuten nach dem Essen ab, denn diese Stoffe öffnen vorzeitig die Pforten des Magens und die Nahrung wird zu früh weitergeleitet!
Wenn du die Nahrung schon im Vorfeld mit Freude und Liebe zubereitest, so gelangen diese Energien wieder in deinen Körper zurück. Bedanke dich für dein Essen bei Mutter Erde, dass sie dich nährt, denn alles hat ein Bewusstsein.
Sei dir bewusst, dass alles lebt und sich in einem ständigen Kreislauf von Kommen und Gehen befindet.
Bei allem was du benutzt, frage dich woraus es besteht, wie es hergestellt wurde und ob irgendein Mit-Lebewesen oder Deine Mit-Welt / Umwelt leiden musste, nur damit du diesen Gegenstand benutzen kannst.
Bewusster leben geht auch einher mit mehr Verantwortungsgefühl gegenüber anderen, gegenüber Mutter Erde, denn sie ist dein zu Hause, der Ort auf und von dem du lebst. Je mehr Bewusstsein du entwickelst, desto mehr wirst du dein zu Hause schützen, hegen und pflegen, nicht jedoch ausbeuten und zerstören - denn dann zerstörst du dich nur selbst, langsam aber sicher.
Bewusster leben stellt auch alles in Frage was du tust, wie notwendig es ist, wie sinnvoll, wie heil- oder unheilvoll deine Handlungen sind. Das heißt, du solltest, bevor du etwas tust, dich bewußt fragen, ob es wirklich notwendig ist? Muß das wirklich sein? Und vor allem wem dient es?
Je bewußter du zu leben lernst, desto freud- und liebevoller wird sich dein Leben gestalten. Gleiches zieht Gleiches an - lebst du in Freude und Liebe so gesellen sich zu dir auch die Menschen, die zu dir passen. Du wirst den wahren Reichtum irdischen Daseins ernten, der mit keinem noch so großen materiellen Reichtum aufzuwiegen ist.
Grundlegende Prinzipien des Universums:
Ursache und Wirkung
Jede Wirkung hat eine Ursache, nichts geschieht ohne Ursache
auf Aktion folgt Re-aktion
Deine Saat bestimmt Deine Ernte
Denken und Handeln ziehen unweigerlich ihre Folgen nach sich - immer!
Sie kehren stets zur Quelle aus der sie entstammen zurück.
Achte also auch auf deine Gedanken, halte sie wenn nötig in Zaum und wandle sie in konstruktive Energie. Gedanken sind nicht wie der Wind oder der Regen, denen du dich im freien Feld nicht entziehen kannst. Du kannst lernen sie zu kontrollieren, damit du die Macht über sie behältst und sie nicht mit dir machen, was sie wollen. Macht ist stets neutral und nur die Art + Weise wie Macht genutzt wird, bestimmt ihre Auswirkungen zum Heil oder zum Unheil.
Bewußter leben lehrt dich auch zu unterscheiden zwischen echten, wahren Gefühlen und ausgelösten Emotionen (E-Motions). Wahre Gefühle kommen vom Herzen oder wie manche es wahrnehmen aus dem Bauch, Emotionen entstehen dagegen im Verstand der als Diener des Egos stets seinen Vorteil sucht.
Und sollte dir das alles als zuviel erscheinen, dann beginne einfach mit dem Thema, was dich gerade bewegt und widme dich dann dem nächsten - letztlich ist es immer eine Frage dessen, was Du wirklich willst und was du bereit bist dafür zu tun.
Ich wünsche Dir all die irdische und himmlische Unterstützung, die in jedem Moment bereit ist für dich da zu sein. Sie wartet praktisch schon vor deiner Tür, öffnen und sie hineinbitten mußt du jedoch selbst. Es sei dir versichert, daß es die besten und edelsten Gäste sind, derer du dich erfreuen darfst.
* * *
der Traveller
August 2000

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