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Erkenntnisse
Dankbarkeit – ein Schlüssel zur Bewußtheit und Lebensfreude
Vieles von dem was sich so im täglichen Leben und Erleben ereignet wird von uns in seiner Bedeutung nur allzu oft verkannt. Damit meine ich, daß es in unserem Leben, während unseres irdischen Da-Seins wahrlich nicht darum geht, dem Ego Tribut zu zollen, also ein Leben zu leben, welches auf die Ich-Bezogenheit ausgerichtet ist. Vielmehr geht es darum zu erkennen, daß wir hier sind, um Erfahrungen zu sammeln und daraus zu lernen. Wir sind hier, um unser Bewußtsein zu erweitern für die Dinge die da sind und sie in ihrem Zusammenwirken zu erkennen, so daß wir nicht länger Spielball einer angenommen Willkür des Schicksals sind, sondern uns aktiv in jedes Geschehen einbringen können.
Wenn auch alles im Großen oder Kleinen seine Bedeutung hat und nichts ohne Grund geschieht, so gibt es doch zahlreiche kleine Begebenheiten, die mehr oder weniger als eine Art Brücke zu wichtigeren Ereignissen dienen. Zum Beispiel wenn Du an der Ampel stehst und einfach nur auf ein Grünzeichen wartest. Das ist nun wirklich nichts bedeutendes, aber es spielt eine Rolle in Deinem Leben und zwar in sofern, als das es Dir einige Minuten abverlangt, die Dich erst einmal am weitergehen hindern. Und genau während dieser Minuten ereignen sich andere Dinge weiter entfernt von Dir. Nun stell Dir vor, was Dir sicherlich wohl auch schon mal passiert ist, Du begegnest dann, nachdem Du die Straße überquert hast, an der übernächsten Ecke einem Bekannten. Welch Zufall würdest Du vielleicht sagen, doch das ist alles arrangiert. Wärest Du diesem Bekannten auch begegnet, wenn die Ampel statt rot ein grünes Signal gezeigt hätte und du sogleich hättest weitergehen können? Wahrscheinlich nicht. Du siehst, es macht also Sinn, die Wartezeit an der Ampel.
Gehen wir jetzt etwas tiefer in die Dimensionen der Ereignisse.
Eine Frau und ein Mann sitzen gemütlich, die Wärme der Sonne und den milden Wind genießend, in einem Café, bei einer guten Tasse Café. Beide sind sich nicht fremd und stehen schon länger in Kontakt. Während er ihr nun einen Blick schenkt, den man vielleicht so umschreiben könnte, als betrachte er zum ersten mal den Sternenhimmel oder einen Sonnenaufgang am Meer, oder überhaupt das Schönste, was es für ihn zu erblicken gibt – entgegnet sie jedoch nur: ” Schau mich nicht so an.”
Für ihn ist es eine...
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In Liebe
der Traveller
Februar 2007
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