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Gedanken über ...
unseren Mangel an Eigenverantwortung
Eigen- oder Selbstverantwortung sind generell ein Mangel in unserer heutigen (Miss-) Gesellschaft, also einer Gesellschaft die vieles missen lässt! So auch das bewusste eigenverantwortliche Handeln und ebenso auch das Denken. Denn erst kommt der Gedanke, dann das Wort und schließlich die Handlung.
Gott und die Eigenverantwortung
So geschieht es alle Tage und Jahre, dass wir zumeist “ohne” Gottesbewusstsein so dahinleben. Wir kennen keine Dankbarkeit IHM gegenüber, erst in brenzligen Situationen oder nach einem überstandenen Unglücksfall kommen uns die Worte über die Lippen:
- Gott sei dank! –
Doch warum immer erst dann, warum immer erst danach?
Nun wohl deswegen, weil wir...
Das physische Kollektiv
Es ist die Verwobenheit unter allem Lebendigen, mehr noch, unter allem Beseelten. Hier in diesem unseren Heimatort, Heimatland, -Planeten und letztlich auch dem Universum. Doch soweit will ich...
Bewusst zu werden, was meint das?
Ich meine, betrachten wir uns einfach mal als Verursacher, eingebettet in einem Prinzip der Kausalität – Ursache und Wirkung - !
Ergo müsste uns bei jeder unserer Handlungen und Gedanken bewusst sein, dass...
Was ist nun hierbei Ursache und Wirkung?
Die Hauptursache ist ja erst einmal das späte Zubettgehen. Darauf bauen die Charakteristika der weiteren Handlungen auf. Im Grunde passiert nichts anderes als ein postales Ausleben dessen, was schon in der Nacht gefühlt wurde. Der eigene Ärger über das späte Zubettgehen. Doch damit müht er sich nicht ab, nicht in der Nacht. Erst am Morgen und im Laufe des Tages katalysieren die Ereignisse seinen empfundenen Ärger. D.h., die Verletzung beim Rasieren, der Autofahrer, der ihn geschnitten hat, und weiteres fungieren als Auslöser – da wird hier und da ein “Knopf” gedrückt und prompt tritt eine Re-Aktion in Kraft. Nun hat Herr B. im Verkehr die Wahl zwischen sich aufregen oder sich besinnen, sich bewusst machen, dass sein jetzige Ärger auf dem zu kurzen Schlaf basiert. Ist er sich dessen bewusst und möchte, wie doch eigentlich jeder, ein zufriedenes Leben führen, dann würde ihm klar werden, wie sinnlos es wäre sich darüber jetzt aufzuregen. Statt dessen könnte er getrost darüber lächeln, in der Gewissheit, dass ihm ja eigentlich nicht wirklich etwas passiert sei. Und nun stellen wir uns noch vor, der andere Fahrer hätte sich sein rasantes Fahren vorher überlegt, ob dies wirklich notwendig ist. Oder weitergedacht, wenn ihn am Arbeitsplatz jemand mit wohlwollen und äußerst freundlich begrüsst.
Ich hoffe, es ist verständlich geworden, dass es im Grunde...
Was wissen wir über unsere Gedanken?
Wir halten sie für unsere eigenen, die oftmals im Verborgenen bleiben, ohne das wir sie jemals aussprechen würden, so grauenhaft können sie manchmal sein. Es ist so, weil wir in einem nicht-physischen Kollektiv existieren. Hat nicht jeder schon einen Gedanken von erschreckender Boshaftigkeit gehabt? Wir kennen doch das Gefühl, einen völlig absurden und für uns in seiner Ausführung nicht vorstellbaren Gedanken zu haben, der uns auch peinlich berührt. Eben weil wir doch von unserer Makellosigkeit so überzeugt sind. Ja gewiss, der kleine Fehltritt hier oder da mal, aber das zählt ja nicht wirklich, es war ja nicht so schlimm. Doch wie schlimm muss es kommen, damit es schlimm ist?
In einem nicht-physischen Kollektiv geht nichts verloren. Und da Gedanken auch eine Form von Energie darstellen, die sich in irgend einer Weise manifestieren will, sich bis dahin aber in einem “Sammelbecken” für alle Gedanken befindet, sind sie, die Gedanken auf Warteposition. Wir, als Empfänger dieser Energien, nehmen...
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- der Traveller -
August 2004

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