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Bewusster leben...
Wie sich Leiden aufbaut und seine Entladung...
...oder die Selbstinszenierung des Leidens
Kennst du das Gefühl, das sich etwas in dir anbahnt, sich etwas aufbaut oder sammelt, um sich dann in kürze zu entladen, entleeren oder aufzubrechen?
Das unmittelbare, direkte Erleben
Dieses Gefühl, daß du in dir spürst, wenn du merkst irgend etwas ist nicht okay, da braut sich etwas zusammen. Du merkst es an deinem Gemüt, wenn du fühlst, daß du kurz vor dem Weinen bist, es aber noch nicht soweit ist. Mitunter hast du dieses Gefühl schon seit Tagen in dir und es nagt und zerrt an deinen Kräften, du kannst dich auf kaum etwas wirklich konzentrieren, weil du irgendwelchen bestimmten oder auch unbestimmten Gedanken nachgehen mußt, du kannst einfach nicht anders. Es ist beinahe zum verrückt werden, so als wüßtest du genau, daß du an einer Schwelle stehst und es nur einen Schritt braucht, um sich dem Wahnsinn zu überantworten oder nicht. Die Frage an sich stellt sich eher weniger, denn du willst ja nicht wahnsinnig werden, doch zum eigenen Leidwesen findest du keine Alternative, keinen wirklichen Halt. Freunde und Bekannte, so denkst du, können dir eh nicht helfen, da sie dich und dein ganzes Denken nicht verstehen würden, respektive es deiner Meinung nach Wochen bräuchte, um das alles irgendwie verständlich rüberzubringen. Das Problem scheint zu sein, das du zu viel auf einmal empfindest, alles was du fühlst kann nicht mit ein paar Sätzen gesagt werden und doch möchtest du dich so gerne mitteilen, auf das dich wenigstens einer verstehen würde und dir das Gefühl gibt, eben nicht wahnsinnig zu sein. Ja, das ist schon ein Schei..-programm, was da abläuft.
Ursache und Wirkung
Doch hinter all dem steckt auch eine Gesetzmäßigkeit von Ursache und Wirkung. Soll heißen, jedem Gefühl geht stets ein Gedanke, ein Wort, ein Bild, eine Szenerie oder eine Handlung voraus. Oft ist es so, daß die Gefühle erst später in Erscheinung treten, bei manchem ist es allerdings auch schneller der Fall. Für obige Beschreibung gilt Ersteres, also das später in Erscheinung treten der Gefühle. Da nun alles eine Beziehung zueinander hat, sprich von der Ursache bis zur Wirkung, muß sich der Entwicklungsweg auch zurückverfolgen lassen. Und genau das ist ein sehr geeignetes Hilfsmittel, um Klarheit ins jetzige Erleben zu bringen. Diese Klarheit kann sich jedoch erst dann zeigen, wenn wir auch weit genug gegangen sind, d.h. nicht ”unterwegs” aufgegeben haben.
Aufgeben oder nicht
Wenn ich sage, nicht ”unterwegs” aufgeben, dann meine ich damit...
Nach der ”Entladung” oder dem Grenzübertritt
Das große Weinen ist vorüber, alles wurde heraus gespült. Der ganze Körper atmet auf und wohltuende Erleichterung breitet sich aus. Nun dürfen sich auch die Früchte zeigen, nach denen es uns so sehr gedürstet hat. Jetzt kommt die Erntezeit.
Ein unbewußter Mensch würde nun einfach weitermachen wie bisher, fast so als ob...
Erkenntnis
Auf der Grundlage, das wir uns unser Erleben, unsere eigene Realität immer wieder neu erschaffen, läßt sich feststellen, daß das Leiden sozusagen inszeniert ist und zwar im tatsächlichen Sinne von in Szene setzen.
Wir erschaffen uns unser Erleben selbst oder Du schaffst dir deine eigene Realität!
Es ist im übertragenen Sinn wie...
weiter lesen ... (nur noch als Buch verfügbar)
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Ich wünsche dir die Bereitschaft und den Mut, voller Zuversicht und vertrauensvoll das geistige Neuland zu betreten, denn es wird dich mit offenen Armen willkommen heißen.
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der Traveller
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