der Traveller
Thomas Stern

 


 

Manfred van Treek:                                                                                                                                                      

Das Kontrazeptions-Syndrom Gesundheitsschädigung durch die Pille

Vorwort

Was ist los mit den modernen und aufgeklärten Menschen? In den hochentwickelten Industrienationen läßt man zu, daß die jungen Mädchen und Frauen seit Anfang der sechziger Jahre ein pharmazeutisches Präparat schlucken, welches als Anti-Baby-Pille in die Geschichte eingegangen ist. Geschluckt wird alltäglich und über einen langen Zeitraum des Lebens.

Mit dieser Pille wird Kontrazeption (= Verhütung) betrieben. Etwas wird verhütet, was man einerseits nicht will, andererseits will man aber das tun, was entsprechend den natürlichen Lebensgesetzen genau zu dem führen würde, was man wiederum nicht will. Kurz gesagt: es geht um sexuelle Betätigung ohne Zeugung neuen Lebens, um “Sex ohne Kind“.

Bereits Siegmund Freud hat sich Anfang des 20. Jahrhunderts in der Weise geäußert, daß es einer der größten Fortschritte der Menschheit wäre, wenn etwas gefunden würde, was das freie Ausleben des Sexualtriebes ermöglichen würde, ohne daß das Kind als Ergebnis entstünde. Lust ohne Last? Oder werden zukünftige Generationen eher von Verantwortungslosigkeit sprechen? Oder von Voluntarismus? Das Wort Voluntarismus bedeutet: machen, was man will, ohne Rücksicht auf Ver-lust?

Von der Gesundheitsschädlichkeit der Anti-Baby-Pille dürfte jeder schon mal gehört haben. Da aber das Nachdenken über diese Problematik und die rationale Konsequenz, nämlich die Pille nicht mehr zu schlucken, dem eigenen Voluntarismus entgegensteht, ziehen es die meisten immer noch vor, dieses Thema zu verdrängen.

Worin aber besteht der Verlust, der durch diese Art Voluntarismus entsteht? Nun, zunächst verlieren die Menschen ihre Kinder, bzw. Kinder werden gar nicht erst geboren. In dem Zusammenhang seien die Stichpunkte Geburtenschwund, zukünftige Rentenprobleme in den sogenannten entwickelten Ländern und kinderfeindliche Gesellschaft genannt. Aber auch die Liebe - nicht zu verwechseln mit Sex scheint sich zu verlieren. In diesem Zusammenhang seien Probleme genannt, die aus der heute vorherrschenden Partnerwechselmentalität, den massenhaften Ehescheidungen, der Untreue allgemein entstehen.

Die Frau aber, die die Pille nimmt, erleidet die größten Verluste. Sie verliert in mehr oder weniger starkem Maße ihre Gesundheit. Ich habe nach meinen Beobachtungen in der Allgemeinarztpraxis festgestellt, daß nahezu jede Frau unter der Pille früher oder später irgendwelche Nebenwirkungen zu spüren bekommt.

In der gynäkologischen Fachliteratur werden zwar gewisse Nebenwirkungen der Anti-Baby-Pille anerkannt, jedoch versucht man, irgendwelche angeblichen Vorzüge der Pille dagegen aufzurechnen, so daß die Pille summa summarum mehr Vorteile als Nachteile bringen soll. Es ist bekannt, daß mit der Pille als Verhütungsmittel Milliardenumsätze gemacht werden. Diejenigen wirtschaftlichen Mächte, welche ihren Profit aus der Pille ziehen, finanzieren zu einem nicht unbeträchtlichen Teil die “wissenschaftliche Forschung“ über die Pille. Es darf nicht verwundern, daß “Pillenforscher“ die Pille in ein günstiges Licht stellen; dies wird in diesem Buch gezeigt.

Auch die Gynäkologen in der Praxis haben kein Interesse daran, die Pille zu kritisieren, denn ihre Existenz hängt eindeutig von der Fortsetzung des derzeitigen Verhütungsverhaltens der Frauen ab.

Der Begriff “Kontrazeptions-Syndrom“, den ich als Titel für dieses Buch gewählt habe, ist mir bisher in der Literatur nicht begegnet. Er umfaßt das in vielfältiger und verschiedener Weise auftretende Krankheitsbild, welches durch Verhütung entsteht. Neben der Pille gibt es noch verschiedene andere Ursachen des Kontrazeptions-Syndroms. So entsteht das hormonelle Kontrazeptions-Syndrom durch die Pille, das Spiralen-Kontrazeptions-Syndrom durch Fremdkörper-Stör-einwirkung in der Gebärmutter, das Poststerilisations-Kontrazeptions-Syndrom ist Folge einer Sterilisation. Letzteres betrifft auch Männer, die sich sterilisieren lassen.

In diesem Buch geht es um das hormonelle Kontrazeptions-Syndrom durch die Pille, wobei insbesondere eine Auswirkung der Pille erörtert wird, welche von Pillenverfechtern als positiv dargestellt wird. Es geht schwerpunktmäßig um die Abschwächung der Menstruationsblutung.

Es werden 25 Fälle von Frauen mit teilweise erheblichen Nebenwirkungen der Anti-Baby-Pille vorgestellt.

Im Anhang ist der Fragebogen zur Standardisierung der Anamnese (= Erhebung der Krankengeschichte und der Symptome) pillengeschädigter Frauen abgedruckt. Der Fragebogen wurde über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren von mir entwickelt.

Die schädigenden Auswirkungen durch die pillenbedingte Abschwächung der Menstruationsblutung hätte ich bei meinen Praxisbeobachtungen an kranken Frauen nicht entdecken können, wenn nicht eine jahrelange Beschäftigung mit dem antiken und klassischen Gedankengut der Medizin vorausgegangen wäre. Eine weitere Voraussetzung war die praktische Anwendung der sogenannten giftausleitenden Heilverfahren, welche seit Jahrtausenden den Völkern bekannt sind und heute einen festen Platz in den modernen Naturheilverfahren haben.

Viernheim, Michaeli 1996 Manfred van Treek weiter lesen ...

 

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