der Traveller
Thomas Stern

 

Erkenntnisse

                                                                

Spirituelles Wachsen als Akt der Liebe

Wenn wir uns einmal für den Weg entschieden haben und somit spirituell reifen wollen, dann werden wir zunehmend feststellen, daß wir immer mehr Verantwortung für unser Tun übernehmen. Es wird uns gar zu einer freudigen Pflicht Selbstverantwortung zu tragem. In der Erkenntnis, das wir für alles selbst verantwortlich sind, handeln wir auch dementsprechend. Es ist uns nicht mehr einerlei, was um uns herum oder mit anderen geschieht, geschweige denn mit uns. Wir greifen nunmehr aktiv ins Geschehen ein und geben ihm eine positive Richtung, eine liebevolle Richtung. Ebenso wird unser Tun nicht mehr geprägt sein vom selbstsüchtigen Ego, vielmehr erfreuen wir uns an der Freude, die anderen durch unser Tun oder Handeln zuteil wird. Wir werden dürstig nach der Freud eund dem Wohlbefinden, daß sich im Ausdruck des anderen zeigt. Wenn wir zum Beispiel ein Tier streicheln und uns bewußt wird, wie schön dies für das Tier ist, wie wohl es ihm tut, so entsteht in uns selbst ein Wohlgefühl das nicht unser Ego befriedigt sondern unsere Seele. Indem wir anderen in Liebe zugewandt sind, wird sie auch uns selbst zuteil, sie fließt von uns zum anderen und wird uns von höherer Stelle neu und verstärkt zugeführt. Somit ist spirituelles Wachsen ein Akt der Liebe, durch die Übernahme der Verantwortung für unser Denken und Handeln.

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der Traveller

Januar 2000

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