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Gedanken über ...
Standortbestimmung ...
Wenn wir uns fragen, “Wo stehe ich eigentlich?”, dann können wir im wesentlichen nur die Standortbestimmung abgeben, deren Faktoren uns bekannt sind.
Hier auf der Erde, einem Ort der Dualität, bestehen sowohl das Materielle wie auch das Spirituelle, wobei Materie ja eigentlich erst aus spiritueller Energie entstanden ist. Sich also auf der Erde befindend und nur eine Seite wirklich erleben (meist die materielle), bedingt schon die Fehlerhaftigkeit der eigenen Standortbestimmung. Unter rein materieller Betrachtungsweise bekommen wir einen Standort, der von Dingen wie berufl. Stand, Familie, angehäuftes Vermögen und auch Gesundheitszustand gekennzeichnet ist. In einer Leistungsgesellschaft, die nur glaubt was sie sieht, fällt diese Standortbestimmung für die meisten “mager” aus. Denn es sind die wenigsten, die gemessen an der Bevölkerungszahl, einen “guten” Standort erreicht haben. Bei all den anderen macht sich die Vorstellung breit, man habe versagt oder es nicht geschafft. Hin und wieder wird zwar der Versuch unternommen sich denen, die es angeblich geschafft haben, anzunähern, doch werden solch Versuche oft schon im Keim erstickt, da die da “oben” nicht wollen, daß es zu viele von ihnen gibt. Und so entsteht ein Kampf um einen Standort, der im Spirituellen wenig Wert hat. Egal wieviel Vermögen wir anhäufen, welch hohe Position wir berufl. erreichen, mit unserem Tod ist alles weg und vorbei. Es bleiben Gebäude stehen und Wertsachen, die aber nur materiellen und keinen spirituellen Wert haben. Dann kommen die nächsten und bewohnen die Gebäude und erfreuen sich an den Wertsachen. Alles wofür sich der Vorgänger angestrengt hat ist somit für ihn selbst nutzlos geworden, da es jetzt andere benutzen.
Nun gibt es aber auch die spirituelle Standortbestimmung, und diese fragt nicht nach Besitz oder berufl. Stellung, sondern sie fragt nach der eigenen spirituellen Entwicklung. Sie fragt nach...
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- der Traveller -
November 2004
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