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Gedanken über ...
die Todesstrafe
Die Hinrichtungen, als Bestrafung und Abschreckung, sind ein überholtes Mittel, um Straftaten einzudämmen oder gar nicht mehr aufkommen zu lassen. Die jeweilige geistige Entwicklung einer Region, eines Landes läßt sich daran messen, wie Menschen miteinander umgehen.
Das den Verurteilungen zum Tode eine Straftat vorausgeht, ist unbestritten. Jedoch kann es nicht der Weg sein, den oder die Täter-In deswegen zum Tode zu verurteilen. Niemand hat das Recht einen anderen Menschen weder zu töten, noch zum Tode zu verurteilen. Wer dies tut mißachtet eines der höchsten Gebote Gottes:
– Du sollst nicht töten, weder Mensch noch Tier –
Der Mensch ist die Herberge seiner Seele, sein Körper ist der Tempel. Aber es wird nur allzu leicht vergessen, das es sich bei den Tätern um Menschen handelt. Menschen mit einer Seele, die so tief verletzt wurde, daß anscheinend niemand mehr auf die vorangegangenen Hilferufe gehört hat, oder diese hören wollte. So muß denn diese verzweifelte Seele als letzten Ausweg diesen Weg des Tötens gewählt haben, ohne es ursprünglich zu wollen. Denn sie wurde dazu getrieben in einer Welt, die dermaßen herzlos und kalt ist, daß es leichter ist einer destruktiven Lebenseinstellung zu verfallen als sich des Lebens zu erfreuen dürfen von ganzem Herzen.
Kein Mensch, dessen Körper, Geist und Seele eine Einheit bilden, würde jemals auf den Gedanken kommen, seinen...
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- der Traveller -
August 2000
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