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Gedanken über ...
Wenn jemand um Hilfe bittet
... dann löst es unterschiedliche Reaktionen aus, von spontaner Hilfeleistung über Gleichgültigkeit, bis hin zur Abwendung und Verurteilung.
Es soll jetzt nicht um katastrophale Ereignisse gehen, bei denen zahlreiche Menschen in Not geraten sind, sondern um die ganz “einfache” Hilfe im Alltag, beziehungsweise das Bitten um Hilfe.
Das kann sein ...
ein Bettler-In am Straßenrand
ein-e Obdachlose-r, der/die eines dieser kleinen “Zeitungen” (Motz, Straßenfeger, usw.) verkauft (die er/sie vorher vergünstigt selber kaufen mußte, um an der Differenz zu Geld zu kommen, für Essen, Trinken, etc.)
ein Passant-In, die nach dem Weg fragen
ein Kind, das sich nicht über die Straße traut, oder den Weg nach Hause nicht weiß
ein-e Erwerbslose-r, der/die nach einem Job fragt, auch kurzfristig
ein Flüchtling, aus einem Krisengebiet, der hier nicht arbeiten darf
der/die Nachbar-In, die einen “Engpaß” hat, wegen was auch immer
ein-e Freund-In, die/der in finanzielle Not geraten ist
ein Familienmitglied/Verwandter, der aus Übermut oder Unbedachtheit eine Dummheit begangen hat (es sind übrigens nicht immer NUR die Jugendlichen!)
eine Mutter mit Kind, die es zu Hause nicht mehr aushält, weil sie dort mißhandelt wird
u.s.w.
Bei all diesen Bitten um Hilfe bietet sich stets eine Gelegenheit etwas...
Was löst es in uns aus, wenn uns jemand um Hilfe bittet?
Betroffenheit oder Gleichgültigkeit – Scham – Mitgefühl oder Kaltherzigkeit – Annahme oder Ablehnung – Verständnis oder Verurteilung – Freude, helfen zu dürfen oder die Reue, bzw. das “schlechte Gewissen” danach, es nicht getan zu haben – Ärger oder Wut – Liebe oder Nicht-Liebe ...
Was es auch ist, gemäß dem Resonanzgesetz folgt...
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der Traveller
Mai - 2008
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