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Gedanken über ...
Verantwortlichkeit
In dem Wissen, daß zahlreiche Völker ihrer Kultur, ihres Lebensraumes und ihrer Existenz beraubt wurden, ja das sie sogar um ihr Land beraubt wurden, indem sie enteignet wurden, drängt sich immer mehr der Gedanke der Verantwortlichkeit ins Bewußtsein. Es sind nicht nur die Völker, es sind ebenso die Tiere, welche vor der Ausrottung stehen und die Natur, die vor ihrer unwiederbringlichen Zerstörung steht. Die Verantwortung fordert uns auf, tätig zu sein, tätig für eine positive Veränderung in der Welt, im Bewußtsein anderer. Sie fordert uns auf unser Handeln mit ethischen Werten in Einklang zu bringen. Achtung für Mensch und Umwelt heißt die Aufgabe. Auch wenn die Umstände oftmals Anlaß zur Verzweiflung geben, so dürfen wir uns davon nicht überwältigen lassen, denn nur durch Handeln kann etwas verändert werden. Wer sich dieser Aufgabe nicht stellt, entzieht sich seiner Verantwortung oder ist sich derer nicht bewußt. Ein Großteil der Gesellschaft wird immer noch dazu angehalten sich um sich selbst zu bemühen, ein egozentrisches Leben zu führen, denn es werden nach wie vor Erfolg, Macht, Besitz und makellose Schönheit propagiert. (”Be a Star” - ”Be a Beautiful VIP” - ”Be a Winner” -- ”Be a Un-Mensch”). Auch wenn es auf den ersten Blick angenehm und Glück bringend erscheinen mag, so kommt doch irgendwann der Punkt, wo man sich verloren fühlt. Verloren, weil jegliche Verbindung zu anderen Menschen, zur Natur und zur Umwelt abgerissen sind. Daher kann der Gedanke an die Verantwortlichkeit der Menschheit und unserer Erde gegenüber ein Weg sein, der die Verbindung wiederherstellt, der dem Leben einen wahren Sinn gibt und der uns zum Handeln aus Achtung gegenüber der Erde und ihrer (unserer) Kinder auffordert.
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der Traveller
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