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Gedanken über ...
Vergebung und Gnade einmal anders …
Vergebung als Akt der Befreiung ist bekannt, denn wenn ich jemandem seine Taten vergebe, dann kehrt auch Friede ein. Statt sich mit Wut- oder gar Rachegedanken zu plagen, birgt die Vergebung einen heilsamen Akt. Vergebung kann vornehmlich aus Mitgefühl erwachsen. Mitgefühl ist ein Schlüssel zur Vergebung, denn indem ich mich in den anderen hineinversetzen kann und ihn somit auch verstehe, bin ich eher bereit ihm zu verzeihen. Dies resultiert aus dem bewussten Nachdenken über sich selbst und der Erkenntnis, dass man selbst unter Umständen vielleicht genauso gehandelt hätte. Mehr noch aber kann ich den anderen verstehen und ihm Mitgefühl entgegenbringen, wenn ich weiß, dass er aus Mangel an Liebe so gehandelt hat. Wie bereits bekannt, gibt es in der Tiefe unserer Handlungen nur zwei Möglichkeiten, aus denen unsere Handlungen erwachsen. Entweder aus Liebe oder aus Angst (Nichtliebe). Nun mag der eine oder andere gewisse Gründe für sein Verhalten, seine Handlungen anführen, doch desto mehr man diese Gründe hinterfragt, gelangt man irgendwann an einen Punkt, wo ganz klar ist: ich liebe oder ich liebe nicht, bzw. ich empfinde Angst.
Vergebung kann auch als ein Akt der Gnade gesehen werden. Mit der Vergebung wird dem anderen eine Gnade erwiesen und wer dieses Gefühl der empfangenen Gnade einmal wirklich gespürt hat, der wird dem nicht nachstehen und selbst dann auch anderen Vergebung gewähren. Nicht nur um selbst den ersehnten Frieden zu erlangen, sondern um dem anderen auch dieses gute Gefühl der Gnade zukommen zu lassen. So kommt ein Stein ins Rollen, der viele weitere in Bewegung setzen kann.
Nun möchte ich gerne noch das Karmagesetz und die Reinkarnation einbringen. Und zwar ist es ja so, das...
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- der Traveller -
September 2010
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