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Bewusster leben...
Versteckte Traurigkeit...
...oder wenn Du die Liebe Gottes nicht spürst, bzw. fühlst
Wie ist das eigentlich so mit unserer Traurigkeit? Wie bewußt nehmen wir sie in der Hektik des Alltags und dem selbst auferlegten Termindruck wahr?
So wie ich es früher bei mir selbst erlebt habe und es nunmehr ebenso bei anderen “sehen kann”, auch wenn sie es zu verbergen trachten, wird die eigene tief sitzende Traurigkeit kaum bis wenig wahrgenommen. Die ganzen Aktivitäten und das sich Beschäftigen mit allem möglichen, was sich anbietet, bis hin zu den ganzen Ablenkungen, die der Markt “anbietet”, machen das Wahrnehmen ungemein schwer. Doch genau das ist ja der Sinn von Ablenkungen und dem sich Beschäftigen, es eben nicht wahrnehmen zu müssen. Wir wissen zur Genüge, wie die Unterhaltungsindustrie dafür sorgt, sich nicht der eigenen tief sitzenden Traurigkeit gewahr zu werden. Unzählige Menschen bedienen sich all dieser Angebote, die zwar Ablenkung verschaffen, jedoch keine Heilung.
Ich rede hier nicht von der “gewöhnlichen Traurigkeit”, die einen überkommt, wenn wir etwas verlieren, etwas entzwei geht, eine “wichtige oder bedeutsame” Verabredung nicht zustande kommt oder ganz einfach wenn etwas geschieht, was sich mehr an der Oberfläche abspielt. Denn diese Traurigkeit wird einem ja gestattet/zugestanden und sie wird sogar noch von angeblichen “Heilsbringern” teilweise kommerziell ausgenutzt (Details hierüber erspare ich uns lieber!). Eben jene oberflächliche Traurigkeit darf schon mal gezeigt werden und sie wird auch in vielen Fällen rasch getröstet ... (abgelenkt ...).
Doch was ist mit der tief sitzenden Traurigkeit, die hinter all dem steckt? Wie nehmen wir sozusagen den Ruf des inneren Kindes wahr, den Ruf der Seele nach Liebe + Geborgenheit, nach dem bedingungslos angenommen werden?
Inneres Kind? Seele? Hm, ja, alles schon mal gehört, aber so richtig damit etwas anfangen können? Wobei es etliche gibt, denen beides schon vertraut ist. Jene haben schon gelernt, sie als Wahrheit zu akzeptieren, daß...
Ent-täuschung Nr. 1 – Das Gespräch
Zunächst gäbe es ja die Möglichkeit mit anderen darüber zu reden, doch...
Ent-täuschung Nr. 2 – Flucht in eine Liebesbeziehung
Das verzweifelte Bemühen sich in einer Liebes(?)-Beziehung wiederzufinden, sprich, das krampfhafte Bemühen unbedingt einen Partner finden zu wollen, in der Hoffnung, daß...
Ent-täuschung Nr. 3 – Die Couch
Der Weg zum Psychiater. Der muß es ja wissen, wozu hat er studiert und all das gelernt, was den Menschen angeblich ausmacht. Das wiederum wird schon eher akzeptiert, zumindest in den Kreisen der besser Verdienenden, da...
Ent-täuschung Nr. 4 – Die Sucht (Suche!)
Die Suchtabhängigkeit, was nichts anderes bedeutet, als daß...
Ent-täuschung Nr. 5 – (letzte) Mobilmachung
Sich irgendwie unter Aufbietung aller Kraftreserven wieder aufrappeln und versuchen...
Ent-täuschung Nr. 6 – Der Ausstieg (Suizid)
Der Ausstieg, sprich der Suizid. Der Suizid scheint die geheime Hoffnung in sich zu bergen, daß...
Ent-täuschung Nr. 7 – Die Selbstaufgabe
Sich völlig gehen lassen, Selbstaufgabe mit allen Erscheinungen und nur noch die verbleibende Zeit absitzen ... Noch Fragen dazu? ... Keine? - Danke!
Fakt ist, wofür man sich auch entscheidet, nichts davon bringt wirkliche Heilung. Das hat einen ganz bestimmten Grund, und zwar...
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In Liebe und Gott zum Dank für seine bedingungslose + grenzenlose Liebe
der Traveller
Mai 2008

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